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Pressemitteilung


Faire Arbeit in der Krise: Hessen braucht ein Sofortprogramm für Solidarität und gute Arbeit

Zur heutigen Landtagsdebatte über Faire Arbeit in der Corona-Krise erklärt Janine Wissler, Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Die Pandemie-Krise verschärft die soziale Spaltung. In Hessen ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen massiv angestiegen. Geringverdienende und prekär Beschäftigte sind besonders heftig betroffen. Mini-Jobberinnen und -jobber, Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter sowie befristet Beschäftigte verloren als erste ihre Arbeit. Beschäftigte im Niedriglohnsektor können vom Kurzarbeitergeld nicht leben. Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Befristete Arbeitsverträge, Minijobs und Niedriglöhne erweisen sich unter Corona-Bedingungen einmal mehr als Armutsfalle.“

Hessen müsse jetzt gegensteuern und ein Sofortprogramm für Solidarität und gute Arbeit auflegen, so Wissler. Benötigt werde ein Vergabegesetz mit einem Landesmindestlohn von 13 Euro und eine Einstellungsoffensive im öffentlichen Dienst - insbesondere in Pflege und Kitas - für eine krisenfeste soziale Infrastruktur. Notwendig seien Zukunftsinvestitionen für eine klimaneutrale Wirtschaft und ein Transformationsfonds für die Industrie.

„Sichere und unbefristete Arbeitsverträge müssen wieder normal werden – statt die Ausnahme. Wir brauchen ein neues Normalarbeitsverhältnis als Maßstab für die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik im Land. Höhere Löhne durch die Stärkung von Flächentarifverträgen, mehr Personal statt Dauerstress, sichere Arbeitsverträge statt Befristungen, Werkverträge und Leiharbeit - sowie Arbeitszeiten, die zum Leben passen.“


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