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Pressemitteilung


Frankfurter Buchmesse beginnt. Das Konzept ‚Mit Neonazis reden‘ und ihnen einen prominenten Platz einräumen, ist falsch

Anlässlich des Beginns der Buchmesse in Frankfurt erklärt Elisabeth Kula, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Zum Glück kann die Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr wieder stattfinden. Sie ist ein Ort des intellektuellen, kulturellen und demokratischen Austauschs. Doch leider wird sie auch in diesem Jahr von der Präsenz der ‚Identitären Bewegung‘ und ihrer Verlage überschattet. Die Autorin Jasmina Kuhnke wollte bei der Buchmesse bei ihrem ersten TV Live-Auftritt ihren neuen Roman vorstellen. Doch dann wurde klar, dass am Nachbarstand die ‚Identitären‘ mit ihrem Verlag ausstellen dürfen. Daraufhin hat die von Neonazis bedrohte Kuhnke ihren Aufritt kurzfristig abgesagt.“

Schon in den vergangenen Jahren habe die Präsenz von Verlagen, die eindeutig völkische und rassistische Publikationen vertreiben, zu Konflikten geführt. Hintergrund: Menschen, die durch Neonazis und rechte Strukturen bedroht würden, könnten sich nicht mehr sicher fühlten. Das sei vollkommen inakzeptabel, so Kula.

„Die Leitung der Buchmesse sollte sich gut überlegen, ob das Konzept ‚mit Rassisten und Neofaschisten den inhaltlichen Austausch zu suchen und diesen auf der Messe sogar einen prominenten Platz einzuräumen‘, der richtige Weg ist. Für DIE LINKE ist klar: Das Konzept ist falsch. Alle Menschen sollten sich auf der Buchmesse sicher fühlen – gerade jene, die von Neonazis bedroht werden.“


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