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Pressemitteilung


Friedrich Merz’ Aussagen über die Kurzarbeit sind zynisch und unanständig

Zur heutigen Aktuellen Stunde ‚Kurzarbeit hilft vielen hessischen Beschäftigten und bedeutet nicht, wie Friedrich Merz behauptet, sich daran zu gewöhnen, ohne Arbeit leben zu können‘ erklärt Janine Wissler, Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Wenn Merz zur Kurzarbeit nur einfällt, davor zu warnen, dass man sich nicht an ein Leben ohne Arbeit gewöhnen dürfe, dann ist das eine Unverschämtheit. Wer von Sitzungsgeldern aus Aufsichtsräten gut lebt und dann Ratschläge an vermeintlich arbeitsscheue Kurzarbeiter oder Lehrkräfte erteilt, der hat von den wirklichen Sorgen der Menschen in diesem Land keine Ahnung. In der Krise brauchen wir Solidarität und nicht solche Beiträge.“

Im August seien in Hessen Schätzungen zufolge immer noch mehr als 375.000 Menschen in Kurzarbeit gewesen, also fast jeder sechste Arbeitnehmer. Das bedeute enorme Einkommensverluste, gerade für die, die vorher schon wenig verdient hätten, so Wissler.

„Da das Kurzarbeitergeld deutlich niedriger ist als das Gehalt, kommen gerade Menschen mit geringem Einkommen und Teilzeitbeschäftigte kaum über die Runden. Und das betrifft insbesondere Frauen - geschlechtspezifische Lohnunterschiede werden so noch verschärft. Wer vorher schon nur einen Niedriglohn hatte, hat nun einen Armutslohn, der kaum für Miete, Rechnungen und Lebenshaltungskosten reicht. Das Kurzarbeitergeld muss dringend erhöht werden.“


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