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Pressemitteilung


GWH: Kein Wohnungsunternehmen wie jedes andere – Schwarzgrün muss Mietenstopp durchsetzen und soziale Verantwortung einfordern

Anlässlich der heutigen Plenardebatte über unseren Antrag „Mieterhöhungen und unsoziale Modernisierungen bei der GWH verhindern – Geschäftspraxis der GWH grundlegend verändern“ erklärt Jan Schalauske, wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Mieterhöhungen, gravierende Mängel im Wohnungsbestand und die unsoziale Umlage von Modernisierungskosten auf die Miete – was in den letzten Monaten über die Geschäftspraxis des Wohnungsunternehmens GWH Wohnungsgesellschaft bekannt geworden ist, klingt wie eine typische Gruselgeschichte vom privaten, renditegetriebenen Wohnungsmarkt. Aber die GWH ist kein normales privatwirtschaftliches Unternehmen. Sie ist die Immobilientochter der Hessischen Landesbank, an der das Land Hessen mit über acht Prozent als Träger beteiligt ist. Mit Ministerpräsident Volker Bouffier, Finanzminister Thomas Schäfer und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir sitzen gleich mehrere prominente Mitglieder der Landesregierung in der Trägerversammlung bzw. im Verwaltungsrat der Helaba. Deshalb muss Schwarzgrün dringend ihre soziale Verantwortung wahrnehmen und auf einen sofortigen Mietenstopp sowie eine grundlegende Veränderung in der Geschäftspraxis der GWH hinwirken.“

Die Argumentation der GWH-Geschäftsführung, wonach ein Mietenstopp die Investitionsfähigkeit des Unternehmens untergrabe, lasse sich mit Blick auf ähnliche Vereinbarungen bei der Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft ABG sowie der landeseigenen Nassauischen Heimstätte leicht entkräften, so Schalauske.

„Wir stehen an der Seite der Mieterinnen und Mieter, die in den vergangenen Monaten in Marburg, Frankfurt oder Wiesbaden gegen die renditeorientierte Geschäftspraxis der GWH protestiert haben. Es braucht weiter Druck aus der Gesellschaft, damit sich Landesregierung und GWH endlich bewegen.“


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