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Pressemitteilung


HR-Recherchen belegen Hygienemängel bei Rewe-Fleischerei Alles hat ein Ende - nur der Wurst-Skandal hat keins!

Seit Jahren werden bei der Rewe-Fleischerei Wilhelm-Brandenburg in Frankfurt am Main eklatante Hygienemängel festgestellt. Doch die Behörden reagierten nur schleppend wie HR-Recherchen zeigen. Dazu erklärt Torsten Felstehausen, umwelt- und verbraucherschutzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Zu wenige, nicht effiziente und folgenlose Kontrollen in der Fleischindustrie waren bereits vor dem Wilke-Wurst-Skandal die Ursache für andauernde Hygienemängel. Soll die Eigenkontrolle der Betriebe wirklich helfen, muss diese engmaschig überwacht werden. Vielfach hat die hessische Verbraucherschutz- und Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) Verbesserungen der Kontrollen versprochen. Doch de facto hat die Ministerin 2019 nach dem Wilke-Wurst-Skandal einer Gesetzesänderung aus dem Hause Klöckner zugestimmt, die die Anzahl der Pflichtkontrollen herabsetzt. Erst im Juli musste Hinz im hessischen Umweltausschuss einräumen, dass die Kontrolldichte in Hessen aufgrund von Personalmangel und geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen sogar abgenommen hat.“

Viele Kreise hätten 2020 noch nicht einmal 60 Prozent der vorgeschriebenen Kontrollen erreicht, in der Corona-Pandemie seien Kontrolleure vom Außendienst sogar zurückgeholt worden. Die vorgeschriebene Anzahl der Kontrollen sei bei Weitem nicht erreicht und fehlende Kontrollen bis heute nicht nachgeholt worden, so Felstehausen.

„Wie die Recherchen des HR jetzt zeigen, versagt die Fachaufsicht im Verbraucherschutzministerium weiterhin bei der Kontrolle der Fleischindustrie. Die Forderung nach mehr und besseren Kontrollen in der Fleischverarbeitung stoßen bei der Ministerin leider auf taube Ohren. Wir fragen uns, ob Priska Hinz ihren Job nicht machen will - oder dazu nicht in der Lage ist.“

 


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