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Pressemitteilung


Intensivkapazitäten schonen – Vorhaltekosten für Kliniken wieder übernehmen

Mit Blick auf die steigende Auslastung der Kliniken in Hessen erklärt Christiane Böhm, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Die Kliniken in Deutschland und Hessen fordern vollkommen zu Recht, dass ihnen die Vorhaltekosten für Intensivkapazitäten wieder pauschal ausbezahlt werden. Das ist dringend erforderlich, um bei rasant steigenden Belegungszahlen mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten die Intensivkapazitäten ausreichend zur Verfügung zu haben. Solange keine Vorhaltekosten übernommen werden, sind die Kliniken gezwungen, ihre Intensivstationen weiter möglichst umfassend auszulasten. Sie können es sich nicht leisten, verschiebbare Operationen nachrangig zu behandeln. Diese Konflikte zwischen Gesundheitsschutz und Fallpauschalen müssen sofort beendet werden. Sollte sich der Bund weigern, eine deutschlandweite Lösung vorzunehmen, muss das Land diese Kosten übernehmen.“

Böhm warnt zugleich davor, dass Menschen – wie im März und April – ihre gesundheitlichen Probleme vernachlässigen und aus Angst keine Kliniken aufsuchen oder nicht den Notarzt rufen.

„Elektive Eingriffe teils zu verschieben, darf nicht missverstanden werden. Es heißt nicht, dass sich beispielsweis Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden zurücknehmen und keinen ärztlichen Beistand suchen sollten. Es sind Ärztinnen und Ärzte, die fachlich entscheiden, ob ein dringliches Anliegen vorliegt. Mein Appell lautet deshalb: Nehmen Sie auch jetzt Vorsorge und fachlichen Rat wahr, zögern Sie nicht, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.“


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