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Pressemitteilung


Keinen prügelnden Ex-Erdogan-Berater ins türkische Generalkonsulat nach Frankfurt am Main

Nach einem Grubenunglück im Jahr 2014 in der türkischen Stadt Soma kamen 301 Minenarbeiter ums Leben. Gegen die Zustände vor Ort protestierten damals zahlreiche Arbeiter. Für Empörung sorgte seinerzeit ein Foto, auf dem zu sehen ist, wie Yusuf Yerkel, ein Ex-Berater Erdogans, auf einen am Boden liegenden Arbeiter eintritt. Die Frankfurter Rundschau berichtet, dass Yerkel nun Handelsattaché im türkischen Generalkonsulat in Frankfurt am Main werden soll. Dazu erklärt Saadet Sönmez, integrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Für uns ist klar: Wer auf einen wehrlos am Boden liegenden Arbeiter eintritt, darf nicht Handelsattaché im türkischen Generalkonsulat werden. Dieser Mann kann nicht die türkische Gemeinde in Hessen vertreten. Wir hoffen, dass deutsche Stellen deutlich machen, dass Yerkel in Hessen nicht willkommen und für den Posten als Attaché im Generalkonsulat ungeeignet ist.“


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