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Pressemitteilung


Kleine Anfrage der LINKEN zeigt: Kinderarmut in Hessen weiterhin gravierend

Zur den Ergebnissen einer kleinen Anfrage zur Kinderarmut in Hessen erklärt Christiane Böhm, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: 

„Die Kinderarmut in Hessen ist von 2017 auf 2018 erneut von 20,3 % auf 21,1 % angestiegen. Damit ist auch weiterhin unter Schwarz-Grün etwas mehr als jedes fünfte Kind armutsgefährdet. Das ist eine politische Bankrotterklärung

Vor allem junge Frauen unter 25 waren 2018 noch öfter von Armut betroffen als 2017. Hier stiegen die Zahlen innerhalb eines Jahres von 26,5 % auf 28,1 % an. Das Geschlecht darf aber kein Armutsrisiko sein!“

Elisabeth Kula, jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag ergänzt:

„Auch in Hessen werden im Jahr 2019 junge Menschen unter 25 bezüglich SGB II-Leistungen sanktioniert; darunter 2.762 volljährige Jugendliche, die noch zu Hause wohnen sowie 2.165 volljährige Jugendliche, die bereits ausgezogen sind. Die LINKE kritisiert die Sanktionen. Bei jungen Menschen geht durch die Sanktionspraxis das Vertrauen in die Beratungs- und Unterstützungsprozesse verloren.

Kinderarmut resultiert auch aus der verfehlten Mieten- und Wohnungspolitik. So zeigt die Antwort auf unsere Kleine Anfrage, dass in Hessen weiterhin über 48.269 Haushalte eine Sozialwohnung suchen, insgesamt gibt es in Hessen aber nur in etwa 80.300, die größtenteils vergeben sind. Unter den Suchenden sind 6.000 Alleinerziehende und 5.000 kinderreiche Familien. Die Landesregierung muss endlich handeln und eine Initiative für den Sozialwohnungsbau auf den Weg bringen! DIE LINKE. fordert daher jährlich 10.000 neue Sozialwohnungen.“

Christiane Böhm erklärt abschließend:

„Daneben braucht es auf allen politischen Ebenen Maßnahmen, um die beschämende Kinderarmut in Hessen zu bekämpfen. Deswegen fordern wir einen Aktionsplan gegen Kinderarmut von der Landesregierung!“

Hinweis: Die beantwortete kleine Anfrage finden Sie unten.

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