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Pressemitteilung


Kündigungswelle am Uniklinikum Gießen und Marburg (UKGM)

Anlässlich der erneuten Meldungen über untragbare Arbeitsbedingungen am UKGM erklärt Jan Schalauske, Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:


„Seit der Privatisierung des UKGMs reißen die Meldungen über schlechte Arbeitsbedingungen in allen Beschäftigtenbereichen nicht ab. Ärztinnen und Ärzte, Reinigungskräfte, Betriebsratsangehörige und nun erneut auch die Pflegekräfte – sie alle berichten das Gleiche: Alle klagen, dass längst nicht mehr die Gesundheit von Patientinnen und Patienten sowie die Gesundheit der Beschäftigten im Vordergrund steht, sondern die zu erwirtschaftenden Profite.“

Die Privatisierung sei und bleibe ein Fehler. Es sei genau das eingetroffen, was im Vorfeld befürchtet worden sei, so Schalauske. Seit Jahren verschlechterten sich die Arbeitsbedingungen und die Patientenversorgung. Daher sei es unverantwortlich, dass die Klinikleitung weiterhin die Augen verschließe und massive Probleme leugnet. Wenn auf einer Station 15 von 16 Pflegekräften das Handtuch würfen, gäbe es rein gar nichts mehr zu beschönigen.

„Das Land Hessen ist jetzt endlich aufgefordert zu handeln. Wie schon Prof. Joachim Wieland in seinem Rechtsgutachten feststellte, ist eine Rückführung des Klinikums in die Öffentliche Hand durchaus möglich. Und nichts Anderes kann die Landesregierung angesichts der jahrelang anhaltenden, katastrophalen Zustände auch nicht mehr verantworten.“


Hinweis:

Das ´“Rechtsgutachten zu den rechtlichen Möglichkeiten einer Rücküberführung des Universitätsklinikums Marburg und Gießen“` hängt an.


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