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Pressemitteilung


Nach Corona-Ausbruch in Gemeinschaftsunterkunft: LINKE sieht Klärungsbedarf

Anlässlich des vor einigen Tagen bekannt gewordenen Corona-Ausbruchs in einer Gemeinschaftsunterkunft, der in Frankfurt zu einem sprunghaften Anstieg der Infektionszahlen führte, hat die LINKE. eine Kleine Anfrage eingebracht. Dazu erklärt Saadet Sönmez, migrations- und integrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

 „Wie soll man Abstand halten und Kontakte reduzieren, wenn man sich mit Fremden ein kleines Zimmer und mit noch mehr eine Dusche teilen muss? Der erneute Corona-Ausbruch in einer Gemeinschaftsunterkunft ist nicht überraschend. Die Schuld bei den Untergebrachten zu suchen ist abwegig.“

 Daher wolle DIE LINKE wissen, welche Maßnahmen das Land erlassen hat, um eine Ausbreitung des Virus in Gemeinschaftsunterkünften und Aufnahmeeinrichtungen zu unterbinden, so Sönmez. Es gebe Empfehlungen, u.a. des Robert-Koch-Instituts, wie mit der Situation umzugehen sei. Die Frage sei, inwiefern solche Empfehlungen in Hessen auch umgesetzt würden.

 „Das Ermöglichen von Kontaktreduzierungen durch eine Entzerrung in den Unterkünften sowie vermehrte dezentrale Unterbringung scheint dringend angebracht. Stattdessen wird jetzt auch noch den in Gemeinschaftsunterkünften Erkrankten die Schuld gegeben. Das ist unsäglich.“

Hinweis: Die Kleine Anfrage finden Sie unten.

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