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Pressemitteilung


Prüfung von Abwasser: Prävention einer vierten Welle jetzt landesweit umsetzen

Zur ausstehenden flächendeckenden Nutzung von Abwassertestungen zum Nachweis von SARS-CoV-2 erklärt Christiane Böhm, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Mit dem an der TU Darmstadt entwickelten Testverfahren von Abwässern können ansteigende Corona-Infektionen fünf bis zehn Tage vor den Inzidenzen festgestellt werden. Auch eine Genomsequenzierung und die Ausbreitung von einzelnen Mutationen sind damit nachweisbar. Dennoch wird dieses Verfahren in Hessen kaum angewandt. Das ist vollkommen unverständlich. Gerade jetzt, wo steigende Impfzahlen und die Nutzung vieler Einrichtungen auch ohne Tests die breite Erfassung des Infektionsgeschehens reduzieren, könnte uns ein landesweiter Einsatz der Technik nützen.“

Aktuell könne eine vierte Welle nicht ausgeschlossen werden. Es sei auch noch nicht möglich, die Auswirkungen der Delta-Mutation zu beurteilen. Gerade deshalb wäre ein Frühwarnsystem dringend erforderlich, so Böhm.

„Nichts ist so schädlich und teuer wie ein nächster Lockdown – diese Lehre sollten die Regierenden doch hoffentlich aus dem Herbst 2020 gezogen haben. Leider legt aber die Antwort zur diesbezüglichen Kleinen Anfrage eine andere Antwort nahe: Die schwarzgrüne Landesregierung legt mal wieder die Hände in den Schoß.“

 

Hinweis:

Anbei die beantwortete Kleine Anfrage „Corona im Abwasser“ (Drs. 20/5329 - siehe PDF im Anhang


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