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Pressemitteilung


Realität an Schulen geht an Kultusminister Lorz völlig vorbei. Es braucht jetzt grundlegende Verbesserungen und einen bildungspolitischen Wandel!

Anlässlich der heutigen Regierungserklärung zur zukünftigen Corona-Strategie an Hessens Schulen erklärt Elisabeth Kula, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Ein paar lauwarme Worte für völlig überlastete Lehrkräfte und Schulleitungen, eine große Portion Eigenlob für sich selbst und eine Menge Fragezeichen – viel mehr steckt nicht in dieser Regierungserklärung. Während Psychologinnen und Psychologen, Kinderärztinnen- und Ärzte sowie Eltern, Lehrkräfte und nicht zuletzt die Schülerinnen und Schüler selbst seit Monaten Alarm schlagen und die soziale Ungleichheit im Bildungsbereich noch größer wird, begreift der hessische Kultusminister erst jetzt, wie dringlich der Handlungsbedarf ist. Das Aufholprogramm der Landesregierung ist ein Tropfen auf den heißen Stein und wird die fundamentalen Probleme an den Schulen nicht lösen.“

Auch würden lediglich 15 Millionen Euro an Landesmitteln zusätzlich für dieses Programm eingeplant, die übrigen 60 Millionen seien von aus dem letzten Jahr verfügbar, da der Beantragungsprozess dieser Mittel für Vertretungskräfte viel zu bürokratisch gewesen sei, so Kula.

„Allen Beteiligten außer Kultusminister Alexander Lorz ist klar, dass ein Zurück zum Normalzustand keine Lösung ist. Die desaströse Kommunikation und das Abwälzen der Verantwortung auf Schulen, Eltern und Gesundheitsämter gehen zu Lasten derjenigen Schülerinnen und Schüler, die dringend auf gut ausgestattete Schulen angewiesen sind. Es braucht jetzt große Schritte hin zu einer Schule für Alle, damit endlich alle Kinder und Jugendliche gleichwertige Bildungschancen erhalten.“


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