Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Pressemitteilung


Schäferinnen und Schäfer besser finanziell unterstützen - Wolf ist nicht die Ursache des Übels, sondern die verfehlte Politik

Anlässlich der heutigen Proteste der Schäferinnen und Schäfer in Wiesbaden erklärt Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, tierschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Eine verfehlte Politik ist die Hauptursache der Sorgen der Schäferinnen und Schäfer – nicht der Wolf. Wir brauchen eine existenzsichernde Bezahlung für die wichtige Gemeinwohlarbeit der Weidetierhalterinnen und –halter, zum Beispiel durch eine Weidetierprämie. DIE LINKE fordert diese Prämie von 30 Euro pro Tier bereits seit Jahren auf Bundesebene. Sie wird aber immer wieder mit fadenscheinigen Gründen abgelehnt.“

Dass Wölfe in Deutschland wieder einen Lebensraum gefunden haben, sei ein großartiger Erfolg im Naturschutz. Es sei völlig falsch, aus der Not heraus reflexartig Angst vorm ‚bösen Wolf‘ zu schüren, so Scheuch-Paschkewitz. Im letzten Jahr habe es vereinzelte Wolfsrisse an Nutztieren gegeben, während jährlich im Schnitt ca. 15.000 Schafe in Hessen an anderen, vielleicht auch vermeidbaren Ursachen, als sogenannte ‚Falltiere‘ versterben.

„Durch eine ausreichende finanzielle Ausstattung der Schäferinnen und Schäfer wäre es ihnen möglich, ausreichende Herdenschutzmaßnahmen zu ergreifen, die Tiere effektiv vor verschiedenen Gefahren - und damit auch ihre eigene Existenz - zu schützen.“


Suche nur in Pressemitteilungen



Pressestelle

Thomas Klein
Pressesprecher

Tel: 0611  350 60 79
Mobil: 0176  80 12 81 97
presse-linke@ltg.hessen.de

 

Tim Dreyer
Stellv. Pressesprecher

Tel: 0611  350 60 82
Mobil: 0176 72 86 03 90
presse-linke@ltg.hessen.de

Hinweis

Nach dem Wechsel der Homepage sind die Beiträge aus früheren Wahlperioden noch nicht ins neue System übertragen. Auf unserer bisherigen Website finden Sie die

Pressemitteilungen WP 17-19