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Pressemitteilung


Schülerinnen und Schüler leiden unter der Corona-Schulpolitik der Landesregierung – Hessenschau-Umfrage zeigt das unerträgliche Ausmaß

Zu der Umfrage der Hessenschau zur Situation von Schülerinnen und Schülern während Corona erklärt Elisabeth Kula, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Die Ergebnisse der jüngsten Umfrage der Hessenschau zur Situation von Schülerinnen und Schülern sind besorgniserregend, aber leider nicht überraschend. Die chaotische Schulpolitik des Kultusministers führt zu erheblichen Problemen und großer Verunsicherung. Dass sich 77 Prozent der Schülerinnen und Schüler schlecht fühlen und 85 Prozent den Kontakt zu Freundinnen und Freunden am stärksten vermissen, zeigt die weit über Bildung hinausgehende Dimension der Schulpolitik unter Corona. Die „Augen-zu-und-durch“- Politik wird auf dem Rücken der Kinder und Jugendlichen ausgetragen – hier braucht es endlich ein Umdenken“.

Es sei vollkommen unverständlich, dass es nach einem Jahr der Pandemie immer noch keine landesweite Initiative zur flächendeckenden Aufstockung von Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie der Schulsozialarbeit gebe, so Kula. Auch für die technische Ausstattung sowie die Versorgung mit Tablets und Surf-Sticks sei genug Zeit gewesen.

„Als LINKE wollen wir den Leistungsdruck von den jungen Menschen nehmen und ihnen die Sicherheit geben, trotz Corona gute Bildungschancen zu erhalten. Dazu müssen jetzt Klausuren ausgesetzt und mehr Lernzeit geschaffen werden. Es braucht dezentrale Abschlussprüfungen und Freiversuche für die Schülerinnen und Schüler.

Alle Lehrkräfte brauchen die notwendige technische Ausstattung und für diejenigen, die in diesem Jahr die Schule verlassen, muss es eine persönliche Begleitung für den aktuell sehr schwierigen Übergang in die Ausbildung geben. Statt bloßer Wissensvermittlung muss es doch das Ziel sein, Kontakte von Schüler*innen zu ermöglichen. Das Wechselmodell muss deswegen auch für höhere Klassenstufen eingesetzt werden, wenn die Infektionslage es zulässt. Der Kultusminister muss endlich handeln statt die Lage permanent schön zu reden.“


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