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Pressemitteilung


Schul- und KiTa-Chaos vorprogrammiert

Zu dem Hin und Her um Öffnungen und Schließungen der Frankfurter Schulen und Kindertagesstätten erklärt Elisabeth Kula, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Schon nach der Ankündigung von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am letzten Freitag, dass ab Montag bundesweit neue gesetzliche Öffnungsregelungen, abhängig von Inzidenzen, gelten, er aber gleichzeitig eine Übergangsphase ankündigte, war klar: Das unsägliche Chaos in der Schulpolitik geht weiter. Denn die Regelung, dass ab heute auch die Klassen 7 bis11 zurück in den Wechselunterricht gehen sollen, wurde kurzerhand um eine Woche geschoben. Hessenweit gibt es nun einen Flickenteppich, der Menschen verunsichert und für Ärger sorgt.“

In Frankfurt sei zunächst entgegen der bundeseinheitlichen Regelung angekündigt worden, dass trotz der Inzidenzgrenze ab 165 in drei aufeinanderfolgenden Tagen, die Schulen und Kitas nicht schließen würden. Doch diese Regelung sei am Sonntag gekippt worden. Eltern seien zum Teil erst nach 21 Uhr per Email informiert worden, dass ihre Kita am nächsten Morgen geschlossen bliebe, so Kula.

„Nach über einem Jahr Pandemie und einer Inzidenzentwicklung, die alles andere als überraschend ist, agiert die Landesregierung immer noch völlig planlos. Erneute Schulschließungen waren aufgrund der Entwicklung absehbar.

Es ist vollkommen unverständlich, wieso die letzten Monate nicht genutzt wurden, um Konzepte für Notbetreuung und Distanzunterricht auch in Grundschulen vorzulegen. Dass es nicht einmal SIM-Karten oder Surfsticks für die von die von Schülerinnen und Schülern genutzten Tablets gibt, setzt dem Ganzen die Krone auf. Tausende Familien haben keinen Internetanschluss zuhause und sind dringend auf eine solche Maßnahme angewiesen. Das jetzt entstandene Chaos war einmal mehr vorprogrammiert.“


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