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Pressemitteilung


Tötung artgeschützter Tiere muss verhindert werden

Anlässlich des offenen Briefs des Landestierschutzverbandes wegen der geplanten Tötung von über 80 artgeschützter Vögel - u.a. 50 Eulen -  in Volieren aufgrund einer möglichen Infektion mit der Geflügelpest erklärt Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, tierschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Wir schließen uns der Position des Landestierschutzverbandes voll und ganz an. So viele Tiere geschützter Arten dürfen alleine wegen des Verdachts einer Infektion mit der Geflügelpest nicht getötet werden - insbesondere, da eine quarantänekonforme Aufstallmöglichkeit geschaffen worden ist.“

Wenn es ein milderes Mittel gäbe, um die Ausbreitung von diesem Standort aus zu verhindern, müsse dieses gewählt werden, so Scheuch-Paschkewitz. Eine Keulung nur auf Verdacht könne ohnehin nicht, aber vor allem in diesem Fall nicht die einzige Lösung sein.

„Wir hoffen, dass dieses Vorgehen gerichtlich gestoppt wird. Falls nicht, erwarten wir vom Grün-regierten Umweltministerium trotzdem eine erneute Prüfung von adäquaten Alternativen.“


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