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Pressemitteilung


Umstrittener Weiterbau der A49 Neue Gutachten lassen Zweifel an der sachgerechten Prüfung durch die Planfeststellungsbehörde aufkommen

Neben dem von Greenpeace in Auftrag gegebenen Gutachten der renommierten Hamburger Rechtsanwältin Roga Verheyen gibt es noch ein zweites Gutachten, das die Zuverlässigkeit der Vorgehensweise der Planfeststellungsbehörde in Wiesbaden überzeugend widerlegt. Dazu erklärt Jan Schalauske, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und Marburger Abgeordneter:

Das neue Gutachten von RegioConsult Marburg weist zahlreiche Mängel des von Tarek Al-Wazir vorgelegten Fachbeitrages Wasser nach. DIE LINKE teilt die Einschätzung des Bündnisses ‚Keine A49‘, dass zusammen mit dem Hamburger Gutachten nun belegt werden kann, dass die Planfeststellungsbehörde in Bezug auf die Sicherung des Grund- und Trinkwassers wichtige Aspekte unter den Tisch fallen ließ.

Ebenso wie das Bündnis fordert DIE LINKE Verkehsminister Tarek Al-Wazir daher auf, Rodungen und Räumungen für die A 49 sofort auszusetzen und anhand der vorgelegten Gutachten eine sorgfältige Überprüfung der Wasser-Thematik vorzunehmen.

Grundsätzlich gilt: Die Folgen des Klimawandels mit Artenverlust, Waldsterben und Trinkwasserknappheit machen deutlich, dass der Weiterbau der Autobahn 49 dringend überprüft werden muss. Wir fordern Umweltministerin Priska Hinz und Verkehrsminister Al-Wazir mit Nachdruck auf, sich für ein sofortiges Bau-Moratorium einzusetzen.“

Hinweis:

Mit Blick auf die steigenden Corona-Fallzahlen, insbesondere im Landkreis Marburg-Biedenkopf, fordert DIE LINKE die Einstellung aller polizeilichen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Weiterbau der A 49 und des Transports von Castoren ins Zwischenlager Biblis und wird einen entsprechenden Antrag in die Sondersitzung des Hessischen Landtags am morgigen Samstag einbringen.


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