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Pressemitteilung


Umstrittener Weiterbau der A49: Rodungsstopp jetzt!

Am Wochenende haben die Kirchen sowie Eltern der gegen den umstrittenen Ausbau der A49 prostierenden Aktivistinnen und Aktivisten ein Rodungsstopp gefordert, um die Eskalationsspirale im Dannenröder Forst aufzuhalten. Dazu erklärt Jan, Schalauske, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und Marburger Abgeordneter:

„DIE LINKE schließt sich der Forderung nach einem Rodungsstopp an. Das ist der beste Weg, zu einer Deeskalation beizutragen. Bei diesen Temperaturen Wasserwerfer einzusetzen und tausende Polizistinnen und Polizisten zum Schutz einer Baustelle abzustellen, ist es sicher nicht. Es ist erschüttern, wie kaltschnäuzig Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Innenminister Peter Beuth (CDU) die Rodungsarbeiten mit großem Polizeieinsatz durchsetzen.

Um die Gesundheit der Einsatzkräfte, wie der Aktivistinnen und Aktivisten zu schützen, sollte die schwarzgrüne Landesregierung allen Beteiligten eine Ruhepause verschaffen und ein Moratorium verfügen. Doch Deeskalation scheint für die Landesregierung kein Thema. Sie will die Rodungsarbeiten möglichst schnell zum Ende bringen, in der Hoffnung, dass danach die Proteste aufhören.

Wenn die Landtagsfraktionen von CDU, Grünen und SPD in einer gemeinsamen Presseerklärung zur Gewaltfreiheit aufrufen, wäre es nur konsequent, wenn sie selbst dafür sorgen würden, ein Moratorium zu ermöglichen und Druck aus dem Kessel zu nehmen.“

Grundsätzlich gelte: Die Folgen des Klimawandels mit Artenverlust, Waldsterben und Trinkwasserknappheit machten deutlich, dass der Weiterbau der Autobahn 49 dringend überprüft werden müsse, so Schalauske. Das vor über 40 Jahren geplante Projekt sei vollkommen aus der Zeit gefallen.

„Wir fordern die Landesregierung einmal mehr dazu auf, sich für ein sofortiges Bau-Moratorium einzusetzen.“


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