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Pressemitteilung


Verbot der Sturmbrigade 44 war überfällig. Militante Neonazi-Strukturen müssen endlich zerschlagen werden!

Das Bundesinnenministerium hat die rechtsextremistische Gruppierung ‚Wolfsbrigade 44‘, die auch unter dem Namen ‚Sturmbrigade 44‘ auftritt, am Dienstag verboten. Von den 13 führenden Vereinsmitgliedern wohnen laut hessischem Innenministerium acht Menschen in Hessen, darunter auch der sogenannte Präsident. Das berichtet der Hessische Rundfunk. Dazu erklärt der Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und stellvertretender Vorsitzender im Lübcke-Untersuchungsausschuss:

„Offenbar handelt es sich bei der Spitze und der Mehrheit der organisierten Neonazis der sogenannten ‚Sturmbrigade 44‘ um nord- und mittelhessische Neonazis, von denen einige seit langer Zeit aktiv und militant sind. Wir haben mit unseren Recherchen und Veröffentlichungen immer wieder auf die Gefährlichkeit und Vernetzung der Szene – insbesondere in Nordhessen – hingewiesen. Und wir haben auch jüngst wieder beim Innenminister nachgefragt, was es mit den wiederholten Hausdurchsuchungen in der Neonazi-Szene Nord- und Mittelhessens auf sich hatte. Berichtet hat der Innenminister über die Sturmbrigade 44 meines Wissens nichts.

Das Verbot und die Durchsuchungen durch den Bundesinnenminister sind sicherlich notwendig und richtig. Sie sind ein Beitrag im Kampf gegen militante Neonazi-Strukturen. Auch hier sehen wir, wie gefährlich die militante Neonaziszene gerade in Nordhessen ist.

Viel zu lang wurde das gefährliche Treiben kleingeredet. Wir hoffen nunmehr, dass über das Verbot hinaus die Bagatellisierung rechter Straf- und Gewalttaten aufhört und eventuelle Nachfolgestrukturen konsequent und dauerhaft in den Blick genommen werden.“


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