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Pressemitteilung


Verkehrschaos in und um Wiesbaden nach Sperrung der maroden Salzbachtalbrücke Sofort Alternativen schaffen und Mobilität wiederherstellen

Die De-facto-Sperrung des Wiesbadener Hauptbahnhofs auf unbestimmte Zeit erfordert sofortige Maßnahmen, erklärt Janine Wissler, Vorsitzende und verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Als Sofortmaßnahme muss nun unverzüglich die Mobilität der Menschen wiederhergestellt werden, die sonst den Wiesbadener Hauptbahnhof nutzen. Ein Not-Ersatzverkehr mit Bussen allein kann die vielen ausfallenden Bahnverbindungen nicht auffangen und ist auch kein attraktives Angebot. Der RMV muss schnellstmöglich die Fahrkarten für alle denkbaren Umfahrungen freigeben, etwa über Niedernhausen, da von dort mit der ‚Ländchesbahn‘ die einzig verbliebenen Züge nach Wiesbaden Hauptbahnhof abfahren. Auch eine Verstärkung dieser Züge wäre sinnvoll.

Mit etwas gelber Farbe und Warnbaken könnten von heute auf morgen Pop-Up-Radwege zu den derzeitigen End-Bahnhöfen Wiesbaden Ost und Kastel entstehen. Auch entsprechend vergrößerte und sichere Rad-Abstellanlagen wären an diesen neuen Umsteigestationen nötig. Das Land Hessen sollte hier mit der Stadt Wiesbaden schnell entsprechende Änderungen an den betreffenden Landes- und Kreisstraßen vornehmen. Wegen des in die Stadt strömenden Umfahrungsverkehrs von der Autobahn ist dies nicht zuletzt auch eine Frage der Gefahrenabwehr.

Im Übrigen ist DIE LINKE der Ansicht, dass das Thema marode Infrastruktur eines ganz deutlich zeigt: Die Schuldenbremse ist ganz sicher kein Segen für nachfolgende Generationen, was deren Befürworter gerne behaupten, sondern eher ein Fluch.“


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