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Pressemitteilung


Versagen der schwarzgrünen Schulpolitik geht zu Lasten der Kinder und Jugendlichen – es braucht jetzt ein schulpolitisches Umdenken

Zum anhaltenden Schulchaos und zur fehlenden Unterstützung für benachteiligte Kinder und Jugendliche erklärt Elisabeth Kula, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Kultusminister Alexander Lorz (CDU) bleibt auch in der Frage nach Unterstützung und Förderung von Schülerinnen und Schülern nach der Pandemie plan- und ideenlos. Die Vereinbarung von Bund und Ländern, eine Milliarde Euro für Nachhilfe zur Verfügung zu stellen, greift viel zu kurz und wird diejenigen, die am dringendsten Unterstützung benötigen, kaum erreichen.“

Längst hätten Konzepte zur individuellen Förderung und Angebote für psychosoziale Probleme entwickelt werden müssen, so Kula. Dazu brauche es aber auch die Einsicht, dass es eines erheblichen Personal-Aufbaus an den Schulen bedürfe. Neben mehr Lehrkräften seien Schulsozialarbeit sowie der schulpsychologische Dienst erheblich auszubauen, um Förderangebote nachhaltig etablieren zu können. Temporäre Nachhilfe sei kein Konzept, um die Schulen langfristig besser aufzustellen.

„Dabei sind es vor allem die finanziell und sozial benachteiligten Kinder und Jugendliche, welche sowieso schon wesentlich schlechteren Zugang zu Bildung und Bildungserfolgen haben, die nun noch weiter abgehängt werden. Gerade diese hätten bereits zu Beginn der Pandemie schon individuell mit zusätzlichen Beschäftigten an Schulen gefördert werden müssen.

Die lange vor Corona besorgniserregende Bildungsungerechtigkeit wird so noch weiter ansteigen. Hier muss der Kultusminister endlich Farbe bekennen und handeln - Sommercamps mit äußerst begrenzter Teilnahmeanzahl alleine reichen da sicher nicht aus.“


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