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Pressemitteilung


Weiterer Stellenabbau bei Lufthansa angedroht. Corona darf nicht als Vorwand für Konzernumbau dienen

Die Lufthansa hat heute den erneuten Abbau von 10.000 weiteren Arbeitsplätzen angekündigt. Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„In einer Salami-Taktik kündigt das Lufthansa-Management einen Personal-Kahlschlag nach dem anderen an. Der Konzern nutzt die Corona-Krise offensichtlich als Vorwand für einen radikalen Umbau – und um die Beschäftigten und ihre Gewerkschaften unter Druck zu setzen. Die Konzernspitze fährt reihenweise Angriffe auf die Tarifverträge – etwa durch die Gründung der neuen Tochter namens Ocean. Auch die angestrebte Ausgliederung von Töchtern wie LSG oder Lufthansa Technik passt in dieses Bild und stellt viele tausend Beschäftigte vor eine ungewisse Zukunft.“

Es räche sich längst, dass die Bundesregierung ihre Milliardenspritze für die Lufthansa nicht wenigstens an die Auflage, die Arbeitsplätze zu erhalten, gebunden habe, so Wissler. Das sei ein schwerer politischer Fehler gewesen, ohne jegliche demokratische Mitspracherechte über die Verwendung der Steuergelder.

„Die Geldspritzen aus Steuermitteln haben den Sinn, Arbeitsplätze zu retten. Auf keinen Fall dürfen die Steuermilliarden nun von den Fluggesellschaften genutzt werden, um unter dem Vorwand der Corona-Krise ausgerechnet Arbeitsplätze abzubauen oder Arbeitsbedingungen zu verschlechtern.“


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