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Pressemitteilung


Wie weiter nach den Osterferien? Schulen brauchen verlässliche Aussagen des Kultusministers

Anlässlich des Beginns der hessischen Osterferien erklärt Elisabeth Kula, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Das Ankündigungs-Wirrwarr aus dem Kultusministerium vor den Osterferien ist hochnotpeinlich. Erst erklärte der Ministerpräsident, die Jugendlichen ab Klasse 7 dürften erst nach den Osterferien zurück an die Schulen. Nur vier Tage später kündigte Kultusminister Alexander Lorz das genaue Gegenteil an, um es wenig später, nach den Kommunalwahlen, wieder zurücknehmen zu müssen. Dieses Hin und Her und machtpolitische Ränkespiel auf dem Rücken der Lehrkräfte und Schüler*innen ist unterirdisch.

Dass der landeseigene Stufenplan nur noch Makulatur sei und nicht eingehalten werde, trage bereits genug zur allgemeinen Verunsicherung bei. Jetzt müsse Kultusminister Lorz verlässliche Angaben zum Unterricht nach den Osterferien machen, schließlich sei die letzte Ankündigung ‚Präsenzunterricht für Grundschüler‘ gewesen, auf welchen sich die Schulen bereits vorbereiteten, so Kula. Dabei sei allen Modellierungen zu entnehmen, dass das Infektionsgeschehen dies nach den Ferien kaum ermöglichen werde.

„Statt weiter allen Beteiligten Sand in die Augen zu streuen, braucht es jetzt klare Vorgaben. Es darf nicht wieder so sein, dass am Freitag vor Ferienende erneut eine Kehrtwende kommt. Die Voraussetzungen für sicheren Präsenzunterricht wurden im letzten Jahr nicht geschaffen. Eine Testphase für Selbsttests reicht zu diesem Zeitpunkt schlichtweg nicht aus. Auch die pressewirksame Überreichung einiger nicht einsatzbereiter Tablets für Lehrkräfte ist eher peinlich als hilfreich. 

Kinder und Jugendliche müssen jetzt die Zeche dafür zahlen, dass Landes- und Bundesregierung in der Pandemiebekämpfung versagt haben. Eine verlässliche Kommunikation und ein Ende des recht ziel- und planlosen Herumeierns ist das Mindeste, was von Kultusminister Lorz nun erwartet werden darf.


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