Pressemitteilung

Schule muss anders – Bundesweite Bildungsprotestaktion der LINKEN für eine gerechte und gute Bildungspolitik

Anlässlich der heute von der LINKEN Bundestagsfraktion vorgestellten Forderungen, frühkindliche und schulische Bildung endlich besser zu gestalten, erklärt Elisabeth Kula, Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Bildung hängt immer stärker vom Geldbeutel der Eltern ab – das haben jüngst wieder einschlägige Erhebungen, wie die IGLU-Studie, gezeigt. Das ist für die größte Volkswirtschaft der EU ein politisches Armutszeugnis. Daher begrüßen wir die geplanten Bildungsproteste und unterstützen die Forderungen für mehr Investitionen in Kitas und Schulen. Wenn für Krieg und Militär ein Sondervermögen von 100 Mrd. Euro zu Verfügung gestellt werden kann, muss das für die Bildung unserer Kinder erst recht möglich sein.“

Zudem brauche es dringend einen bundesweiten Aktionsplan, um unter anderem mehr Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher auszubilden und weiter zu qualifizieren, so Kula. Hier dürften die einzelnen Bundesländer nicht gegeneinander agieren und einen Wettbewerb um Anwerbung starten.

„Aber es braucht nicht nur mehr Geld im Bildungssystem. Bildungsgerechtigkeit wird es nur mit einem längeren gemeinsamen und inklusiven Lernen geben. Die Überwindung des mehrgliedrigen Schulsystems bleibt eine unserer langfristigen Kernforderungen. ‚Schule muss anders‘ bedeutet auch, dass sie von den Schülerinnen und Schülern aus gedacht und zusammen mit Lehrkräften und weiterem pädagogischen Fachpersonal bedarfsdeckend gestaltet werden muss. Die geplanten Protestaktionen am 15.06 und am 23.09 werden wir tatkräftig unterstützen.“