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Pressemitteilung


Situation an Hochschulen: Studentische Beschäftigte brauchen gute Arbeitsbedingungen und eine gerechte Bezahlung

Zum heute vorgestellten Forschungsbericht der Gewerkschaften GEW und ver.di bezüglich prekärer Arbeitsverhältnisse erklärt Elisabeth Kula, Vorsitzende und hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Die Studie, für die mehr als 11.000 studentisch Beschäftigte befragt wurden, hat gezeigt: Die besten Arbeitsbedingungen finden sich in Berlin, wo es als einziges Bundesland einen Tarifvertrag und eine Vertragsmindestlaufzeit von zwei Jahren für studentisch Beschäftigte gibt. Dadurch wird die schlechte Praxis fortlaufender Kettenverträge, die auch in Hessen gang und gäbe ist, unterbunden.

Ebenso wird das Armutsrisiko reduziert. Hessen hat sich zwar verpflichtet, die Vergütung an die Tarifverträge ab diesem Jahr anzulehnen. Doch ob dies angesichts der Energiekrise und Inflation tatsächlich geschehen wird, bleibt abzuwarten.“

Zudem seien nicht nur Vertragsdauer und Vergütungen ein Problem. Auch die Arbeitsbedingungen an sich müssten dringend reformiert werden, so Kula. Oftmals würden studentisch Beschäftigte nicht nur wesentlich mehr als vertraglich geregelt arbeiten, sie hätten darüber hinaus auch wenig bis keinerlei Mitspracherecht in der Personalvertretung.

„DIE LINKE unterstützt die Forderung, einen flächendeckenden studentischen Tarifvertrag und eine geregelte Personalvertretung einzuführen. Dies muss in die Ende Januar beginnenden Tarifverhandlungen des TV-L unbedingt einfließen.“

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