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Pressemitteilung


Warnstreik am Universitätsklinikum Gießen und Marburg: Sichere Arbeit und gute Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten

Anlässlich des heute beginnenden zweitägigen Warnstreiks am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) erklärt Elisabeth Kula, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Die von der einstigen CDU-Regierung unter Roland Koch betriebene Privatisierung des UKGM war ein schwerer Fehler. Mit den fatalen Konsequenzen der einst betriebenen, absurden Privatisierungspolitik sind wir seit vielen Jahren konfrontiert. Es ist bedauerlich, dass nun die Beschäftigten durch die Privatisierung und den mangelnden Willen von Schwarzgrün, diesen Fehler zu korrigieren, zum Spielball von Rhön und Asklepios gemacht werden.

Umso wichtiger ist es, dass die Kolleginnen und Kollegen zusammenstehen, um ihre berechtigten Forderungen geschlossen nach außen zu vertreten. Nur so können auch Forschung und Lehre angemessen stattfinden.“

DIE LINKE stehe solidarisch an der Seite der für gute Arbeitsbedingungen streikenden Kolleginnen und Kollegen, so Kula.

„Gegen den seit Jahren grassierenden Pflegenotstand helfen nur sichere und gute Arbeitsbedingungen. 300.000 ehemalige Pflegekräfte könnten in Deutschland zurückgewonnen werden, wenn lange überfällige Verbesserungen endlich auf den Weg gebracht würden. Das gelingt aber nicht, wenn es in erster Linie um Gewinnmaximierung und Profit geht.

Gesundheit muss endlich wieder ein öffentliches Gut mit Zugang für alle Menschen sein und darf nicht der Marktlogik unterworfen werden – denn: Gesundheit ist keine Ware.“

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