Pressemitteilung

Widerstand gegen Rechts braucht in Hessen mehr politischen Rückhalt

Christiane BöhmAntifaschismus

Zu einem ‚Fest für Demokratie und Toleranz‘ lädt der Verein ‚Hand aufs Herz‘ nach Gelnhausen am morgigen Samstag um 14 Uhr ein. Dazu erklärt Christiane Böhm, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag (die auch bei der Kundgebung sprechen wird):

„Wieder einmal schaffen es Corona-Leugner, gemeinsam mit der AfD und anderen Gruppierungen einen Aufmarsch in Hessen zu organisieren. Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Verein ‚Hand aufs Herz‘, dass er gemeinsam mit vielen anderen hessischen Initiativen, der IG Metall und Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft diesen rechten Hetzern ein Fest für Demokratie und Toleranz entgegensetzt. Ihr Anliegen ist deutlich: viele Menschen stehen für eine aufgeklärte, humanistische und demokratische Gesellschaft, in der Rechte, Rassisten, Antidemokraten, Populisten und Verschwörungstheoretiker nichts zu melden haben.“

Es dürfe nicht sein, dass Behörden die Auflagen nur bei demokratischen Organisationen kontrollieren, so Böhm.

„Wir erwarten, dass Polizei und Verwaltung dafür sorgen, dass die Gelnhäuser Bewohnerinnen und Bewohner am Samstag nicht von Corona-Leugnern und Rechtsextremisten belästigt werden.“

 

Hinweis:

Bei dem Fest für Demokratie und Toleranz dabei sind neben dem Landrat, dem Bürgermeister, dem 1. Bevollmächtigter der IG Metall Fulda-Hanau, Landtagsabgeordneten der Grünen, der SPD und der LINKEN zudem Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Initiativen, die sich und ihr Wirken präsentieren. Anlass ist eine Großkundgebung der sogenannten Querdenker aus Osthessen, der Wetterau und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet in Gelnhausen - maßgeblich initiiert von einem AfD-Mandatsträger, unter Beteiligung zahlreicher Aushängeschilder der bundesweiten Querdenker-Bewegung, zu der dem Vernehmen nach 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden.