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Von Martin Luther zu Karl Marx – DIE LINKE beherzigt Empfehlung des Landtagspräsidenten

Anlässlich der Landtagsdebatte zum Entschließungsantrag der Fraktionen von CDU und Grünen zum Reformationsjubiläum und der Aktualität von Martin Luther erklärt Jan Schalauske, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und LINKEN-Landesvorsitzender:

„Mit Blick auf den bedeutenden Philosophen Karl Marx, dessen 200. Geburtstag am 5. Mai nächsten Jahres begangen wird, regte der Landtagspräsident Norbert Kartmann an, dass DIE LINKE im nächsten Jahr dazu eine Landtagsdebatte initiieren könnte. Recht hat, der Landtagspräsident. Mit einem solch wichtigen Philosophen und Ökonom, der über große analytische Fähigkeiten verfügte und dessen Werke bis heute eine erstaunliche Aktualität besitzen, lohnt es sich auch im Jahr 2018 zu beschäftigen.“

Auch 150 Jahre nach Erscheinen seines Werkes Das Kapital seien seine Analysen zur Ungleichheit, die der Kapitalismus erzeuge, und um systemimmanente Ausbeutung in der Gesellschaft bei gleichzeitiger Anhäufung von immensem Reichtum, wichtige Grundlage zum Verständnis ökonomischer Prozesse und Krisen, so Schalauske.

„DIE LINKE wird die Anregung von Norbert Kartmann auf jeden Fall aufgreifen. Wenn im Landtag über Martin Luther debattiert wird, darf eine Debatte zu Karl Marx nicht fehlen. Schließlich ist es dessen Verdienst, zusammen mit anderen Linkshegelianern den Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel vom Kopf auf die Füße gestellt sowie den Gegensatz von Arbeit und Kapital in großartiger Weise auf den Punkt gebracht zu haben. DIE LINKE wird das Thema im nächsten Jahr in den Landtag einbringen.“

Pressestelle DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag
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