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An der Seite der Diakonie für eine gerechte Welt

Zu den Positionen 2017 des Diakonischen Werkes mit dem Titel ‚Perspektive wechseln‘ erklärt Marjana Schott, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Ein Perspektivwechsel würde vielen Politikerinnen und Politikern gut tun. Vielleicht würden dann bessere Entscheidungen getroffen werden, wenn diese mal ein paar Monate von Hartz IV leben müssten. Auch eine Aufgabe bei der Diakonie zu übernehmen könnte für einen Perspektivwechsel sorgen und den Blick dafür weiten, wie stark Armut das Leben von Menschen in dieser Gesellschaft beeinträchtigt.“

DIE LINKE schließe sich den Forderungen der Diakonie voll und ganz an, so Schott. Armut müsse entschieden bekämpft und Einkommen und Vermögen gerecht verteilt werden. Wie eine kürzlich veröffentlichte Studie zeige, seien viele Menschen in Deutschland empört darüber, wie stark die Schere zwischen Arm und Reich mittlerweile auseinandergehe.

Schott: „Es ist höchste Zeit, dass niedrige und mittlere Einkommen entlastet werden. Die Politik muss dafür sorgen, dass hohe Einkommen und Vermögen stärker an der Finanzierung gesellschaftlicher Aufgaben beteiligt werden. Für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und für bessere Bildung müssen deutlich mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden.“

Pressestelle DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag
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