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Klimaschutz: Schwarzgrün regiertes Hessen ist weit vom 1,5-Grad-Ziel entfernt – Treibhausgasemissionen steigen

 

Zum Sonderbericht des Weltklimarates (IPCC) der Vereinten Nationen, demzufolge es noch möglich sei, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, erklärt Marjana Schott, umwelt- und verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Leider hat der CO2-Ausstoß in Hessen in den letzten Jahren zu- und nicht abgenommen. Die schwarzgrüne Landesregierung ist mit ihrer Klimapolitik weit von dem vom IPPC geforderten 1,5-Grad-Ziel entfernt. Noch nicht einmal die von Schwarzgrün selbst gesteckten Klimaschutzziele für das 2-Grad-Ziel werden in Hessen eingehalten. Das ist ein klimapolitischer Totalausfall.“

Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) liege grob daneben, wenn sie behaupte - wie letzten Monat im Umweltausschuss geschehen -, dass Hessen seine Klimaschutzziele einhalten werde, so Schott. Tatsächlich bewege sich Hessen mit seinen Treibhausgasemissionen aktuell auf eine Erhöhung der Jahresmitteltemperatur von 4 Grad und mehr zu.

Schott: „Die Grünen im Bund fordern, international verbindliche Klimaschutzziele im Grundgesetz zu verankern. Doch in Hessen haben sie an der Seite der CDU ein verbindliches Klimaschutzgesetz in den letzten Jahren immer abgelehnt. Der Klimaschutzplan 2025 der schwarzgrünen Landesregierung ist unverbindlich und weder geeignet, das 1,5 Grad-Ziel noch das 2-Grad–Ziel zu erreichen.  Wir brauchen in Hessen ein verbindliches Klimaschutzgesetz mit überprüfbaren Reduktionszielen für alle Sektoren wie Verkehr, Energieerzeugung und Industrie, aber auch Wohnen und Landwirtschaft. Die viel diskutierte Systemwende bei Verkehr, Energie und Landwirtschaft muss endlich konkret angegangen werden. Schöne Rhetorik hilft hier nicht weiter.“


Pressestelle DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag
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