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Pressemitteilung


Freude am Lesen fördern – nicht nur am Vorlesetag!

Anlässlich der heutigen Debatte über den Vorlesetag und die Leseförderung erklärt Elisabeth Kula, Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Kinder lieben Geschichten - umso wichtiger ist es, diese ihnen vor allem in Literatur- und Buchform nahe zu bringen. So entwickeln sie ein phantasievolles, weltoffenes, kreatives und buntes Bild der Gesellschaft. Doch dies geht weit über einen Vorlesetag hinaus.“

Angesichts der sinkenden Lesehäufigkeit bei Jugendlichen sei aber die Selbstbeweihräucherung der CDU fehl am Platz, so Kula. Bei nur noch 32% regelmäßig lesenden Jugendlichen müsste es endlich ein politisches Umsteuern in der Primarbildung geben.

„Damit Kinder und Jugendliche mehr lesen, braucht es bessere Bedingungen an den Grundschulen, dort wird schließlich die Lesekompetenz vermittelt. Allerdings ist gerade dort auch der Lehrkräftemangel am größten und die Pflichtstundenzahl am höchsten, sogar unter allen Bundesländern. Die Arbeitsbedingungen an Grundschulen müssen verbessert und die Besoldung der der anderen Schulformen nach A13 angeglichen werden.

Außerdem könnte die Landesregierung auch den Zugang zu Literatur erleichtern, indem sie den Zugang zu Bibliotheken grundsätzlich kostenfrei stellt und Mahngebühren abschafft, die nur dazu führen, dass Menschen mit geringem Einkommen weniger Bücher ausleihen. Es gibt noch viel zu tun, um die Lesefähigkeit und Häufigkeit bei Kindern und Jugendlichen verbessern.“

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