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Pressemitteilung


Dannenröder Wald: Grüne entdecken Protestbewegung – Das ist ein Erfolg der Waldbesetzer

Anlässlich des Streitgespräches zwischen dem Vorsitzenden der Grünen-Fraktion im Hessischen Landtag und der Waldbesetzerin im Dannenröder Forst „Charlie Linde“ in der Frankfurter Rundschau (Siehe Artikel „Sie können die Koalition platzen lassen“) erklärt Jan Schalauske, stellvertretender Vorsitzende und mittelhessischer Abgeordneter der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Matthias Wagner hat seine grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, den Dannenröder Wald zusammen mit Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) zu besuchen. Wir fragen uns jedoch, wann es soweit sein wird – noch vor der Räumung des Waldes oder zur Eröffnungsfeier des neuen Autobahnabschnitts? Viel Zeit bleibt nämlich nicht mehr, um das seit einem Jahr gewachsene Camp der Waldbesetzerinnen und -besetzer sowie die Schönheit des Dannenröder Waldes kennenzulernen - bevor der 300 Jahre alte gesunde Mischwald für den Bau eines Planungsdinosauriers zerstört wird. Dabei hatten die hessischen Grünen über ein Jahr lang Zeit, die Waldbesetzung zu besuchen. Dass die Grünen nun plötzlich die Protest-Bewegung entdecken, liegt nicht zuletzt am öffentlichen Druck. Das ist vor allem den Waldbesetzerinnen und –besetzern zu verdanken.“

Den Vorwurf, DIE LINKE versuche „sich auf den Protest draufzusetzen“, weise man entschieden von sich, so Schalauske.

„Auch Mitglieder der LINKEN kämpfen vor Ort seit Jahren und Jahrzehnten gegen den Weiterbau der A49 und sind in den regionalen Bürgerinitiativen vernetzt. In den letzten zwölf Monaten haben Abgeordnete der hessischen LINKEN die Waldbesetzerinnen und –besetzer regelmäßig besucht. Das Abhalten einer Fraktionssitzung vor Ort im Wald war für uns daher nur ein logischer nächster Schritt.“


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