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Pressemitteilung


Globale Ungleichheit ist ein Treiber für jede Pandeme

Anlässlich des Welt-AIDS-Tags am morgigen 1. Dezember erklärt Christiane Böhm, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„38 Millionen Menschen leben mit HIV. Umfassende Aufklärung, Prävention, Zugänge zu Tests und Medikamenten sind für viele Betroffene weiterhin in weiter Ferne. Auch hier gilt – wie bei Corona – Patentschutz gefährdet unser aller Gesundheit. Es sind vor allem die Ärmsten dieser Welt, die weiterhin an den Folgen einer HIV-Infektion sterben. Das Ziel, das HI-Virus bis 2030 weltweit zu besiegen, droht an der mangelnden Unterstützung der Industriestaaten zu scheitern. Hier braucht es mehr Ressourcen und mehr Engagement, insbesondere der neuen Bundesregierung, die das Thema im neuen Koalitionsvertrag komplett vergessen hat.“

Auch in Hessen sei bei der Bekämpfung des HI-Virus‘ und der Prävention noch Verbesserungspotenzial, so Böhm.

„Wie in der Landtagsdebatte zu den UNAIDS 95-95-95-Zielen deutlich wurde, müssen wir auch in Hessen weiter alle Kräfte anspannen, um diese tatsächlich zu erreichen. Das bedeutet unter anderem eine bessere Ausstattung der hessischen AIDS-Hilfen. Dazu gehört auch ein deutlicher Kampf gegen Stigmatisierung und Diskriminierung, etwa in der Arbeitswelt. Hier sind wir alle gefordert.“


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