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Pressemitteilung


Hessischer Friedenspreis 2020: DIE LINKE gratuliert Zoran Zaev und Alexis Tsipras

Anlässlich der Verleihung des Hessischen Friedenspreises 2020 durch die Albert-Oswald-Stiftung an den Ministerpräsidenten von Nordmazedonien, Zoran Zaev, und den ehemaligen Ministerpräsidenten von Griechenland, Alexis Tsipras, erklärt Jan Schalauske, friedenspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„DIE LINKE gratuliert Zoran Zaev und Alexis Tsipras zur Verleihung des Hessischen Friedenspreises für ihr Engagement in der Einigung im Namensstreits zwischen Nordmazedonien und Griechenland. Es werden zwei Personen geehrt, die sich abseits territorialer Ansprüche und nationalistischer Tendenzen um Ausgleich und Völkerverständigung verdient gemacht haben.“

Es sei dennoch bedauerlich, dass die Belegung des Namensstreits für einen NATO-Beitritt Nordmazedoniens genutzt worden sei. Zumal der Weg in das Militärbündnis in der dortigen Bevölkerung auch umstritten war. Die NATO bleibt ein Relikt des Kalten Krieges. Für den Frieden in Europa wäre es förderlich, statt sie fortwährend zu erweitern, sie durch ein gesamteuropäisches kollektives Sicherheitssystem unter Beteiligung Russlands zu ersetzen, so Schalauske.

„Dass ausgerechnet ein Vertreter der ‚Koalition der radikalen Linken‘, eine Schwesterorganisation der Partei DIE LINKE, den Hessischen Friedenspreis erhält, freut uns aber sehr.“


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