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Pressemitteilung


Hessisches Personal im Gesundheitswesen braucht den Zugang zu regelmäßigen Tests auch bei Symptomfreiheit

Anlässlich der Aktuellen Stunde zu Reihentestungen in Altenheimen erklärt Christiane Böhm, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Es ist unverständlich, warum sich Schwarzgrün bei nachweislich freien Testkapazitäten so vehement dagegen sträubt, dass Beschäftigte in Altenheimen, Krankenhäusern und ambulanten Pflegediensten oder auch in Kitas und Schulen regelmäßig getestet werden. Schließlich geht es doch darum, die Gefahren einer unbemerkten Weitergabe des Virus zu minimieren.

Ursprünglich waren es vermutlich die drohenden Kosten, die das Land Hessen davon abgehalten haben, hier tätig zu werden. Dies ist aber nach der bundesgesetzlichen Neuregelung inzwischen nicht mehr relevant, da die Kosten durch die gesetzliche Krankenversicherung übernommen werden müssen. Der Hinweis auf viele zu erwartende negative und damit angeblich unnötige Tests überzeugt nicht, denn im Gegenzug kann gerade bei regem Kontakt mit Risikogruppen schon ein positiver Test unter den Beschäftigten durch eine frühere Intervention Leben retten.“

Böhm verweist darauf, dass DIE LINKE im vergangenen Sozialausschuss einen ausführlichen Dringlichen Berichtsantrag zu Tests auf COVID-19 in Hessen eingebracht habe.

„Wir brauchen keine flächendeckenden Tests in Hessen, aber wir müssen zum Schutz der Risikogruppen sowohl das Gesundheitspersonal, als auch Neuzugänge in Einrichtungen und Kliniken regelhaft testen. Wir wissen, dass schwere Krankheitsverläufe und sehr viele Todesfälle ihren Ausgangspunkt in Altersheimen hatten. Wenn wir die Gefährdung der Risikogruppen ernst nehmen, dürfen wir nichts unversucht lassen, um ihnen mehr Schutz zu bieten.

Ein regelmäßiges Testen der engen Kontaktpersonen ist dafür ein relevanter Baustein. Zudem müssen wir generell an die Situation in der Altenpflege heran: Ein Bonus von max. 1.500 Euro löst kein strukturelles Problem. Wir brauchen die Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge und bessere Arbeitsbedingungen für gute sowie gut bezahlte Arbeit in der Pflege.“


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