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Pressemitteilung


Lage am UKGM verschlechtert sich weiter

Zu den neuesten Berichten über einen drohenden Stellenabbau am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) erklärt Jan Schalauske, Marburger Abgeordneter und stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Schon zu Beginn der Verhandlungen mit dem Klinikkonzern Asklepios war zu befürchten, dass sich die ohnehin äußerst angespannte Personallage weiter verschlechtern würde. Und nun, nur wenige Monate später, ist es soweit: Den Beschäftigten droht laut Verdi ein erneuter Stellenabbau.“

Seit der Privatisierung des Klinikums unter dem ehemaligen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) 2006 sei eine Talfahrt eingeläutet worden, die sich noch immer fortsetze, so Schalauske. Auch wenn das Klinikum sich auf seiner Homepage dafür lobe, dass es deutschlandweit das einzige Universitätsklinikum sei, welches sich fast vollständig in privater Hand befände, bleibe es dabei: Gesundheit dürfe sich nicht an Profiten orientieren, denn das gehe immer zu Lasten der Patientinnen und Patienten und aller Beschäftigten.

„Hinzu kommt, dass es eine gültige Vereinbarung mit dem Land Hessen gibt, bis Ende 2021 keine Entlassungen vorzunehmen. Daran muss auch Asklepios sich halten. Dass nun aus wirtschaftlichen Gründen Beschäftigte wieder um ihren Arbeitsplatz bangen müssen, ist völlig inakzeptabel. Leider zeigt aber genau dies, was es bedeutet, wenn sich das Land Hessen mit der Verhökerung des UKGM zum Spottpreis sämtlichen Einfluss nehmen lässt. Dieser Verkauf war mehr als nur ein riesiger Reinfall.“


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