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Pressemitteilung


Opel-Beschäftigte dürfen keine Verfügungsmasse sein Der Autobauer braucht endlich ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell

Medienberichten zufolge plant die Muttergesellschaft PSA einen massiven Stellenabbau bei Opel, vornehmlich am Stammsitz Rüsselsheim. Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten von Opel in Rüsselsheim und den anderen betroffenen Standorten. Die Beschäftigten dürfen nicht als Verfügungsmasse dienen, um im Vorfeld der Fusion mit Fiat-Chrysler auf vermeintlich einfachem Wege die Zahlen zu schönen.“

Viel wichtiger sei ein zukunftsfähiges Konzept für das Unternehmen, das nicht darin bestehen könne, immer größere und immer PS-stärkere Autos zu bauen. Der Ausverkauf auf Raten bei Opel müsse ein Ende haben, so Wissler.

„Statt immer neuer Hiobsbotschaften brauchen die Beschäftigten endlich klare Perspektiven Scheinbar legen weder Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) noch sein Stellvertreter Tarek Al-Wazir (Grüne) einen Schwerpunkt auf den Erhalt eines der wichtigsten Industrie-Traditionsunternehmen in Hessen. Ein Handeln im Sinne der Opelaner lässt sich auf jeden Fall nicht feststellen.“

Christiane Böhm, LINKEN-Abgeordnete aus dem Wahlkreis Groß-Gerau, ergänzt:

„DIE LINKE erwartet, dass die Landesregierung nun Druck auf PSA ausübt und sich an die Seite der Beschäftigten stellt. Dazu würde es auch gehören, angesichts des absehbaren Endes des automobilen Zeitalters den Aufbau zukunftsfähiger Unternehmensbereiche mit neuen Mobilitätskonzepten zu fördern.“


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