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Pressemitteilung


Pläne des hessischen Kultusministers Lorz (CDU): Es braucht endlich Planungssicherheit und Unterstützung für die Schulen!

Anlässlich der heutigen Vorstellung der weiteren Corona-Strategie an hessischen Schulen nach den Sommerferien erklärt Elisabeth Kula, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Lange wurde auf ein Strategiepapier aus dem Hessischen Kultusministerium zum Schulstart Ende August gewartet. Nun ist klar, dass es zwar eine Ausweitung der Tests und eine wesentlich größere Gruppe geimpfter Lehrkräfte geben wird, aber viel mehr Vorbereitung auf das neue Schuljahr scheint es auch nach über 15 Monaten Pandemie nicht zu geben. Lorz‘ Motto ‚Augen zu und durch‘ ist fahrlässig. Weil es keine Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche gibt, muss die Landesregierung alles in ihrer Macht Stehende tun, um guten Unterricht trotz anhaltender Pandemie sicherzustellen.“

Trotz Wechselunterricht ab einer Inzidenz von über 100 sowie regelmäßigem Lüften sei eine wirkliche Strategie nicht zu erkennen, so Kula. Würde das Infektionsgeschehen wieder zunehmen, bliebe zu befürchten, dass die Schulen erneut kurzfristig Konzepte erarbeiten und umsetzen müssen.

„Hinzu kommt, dass auch nach über 15 Monaten weder alle Schülerinnen und Schüler noch alle Lehrerinnen und Lehrer mit arbeitsfähigen digitalen Endgeräten ausgestattet sind. Die Ausstattung mit Luftfiltern scheitert an Kompetenzgerangel. Der Kultusminister muss jetzt unbürokratisch Gelder für mobile und feste Luftfilteranlagen zur Verfügung stellen und in den Dialog mit den Schulträgern gehen, um diese zügig einsetzen zu können. Allerdings kommen die Programme viel zu spät – nach den Sommerferien wird es keine flächendeckende Ausstattung mit Luftfiltern geben. Das geht zu Lasten der Schüler und der Lehrkräfte. Um diese endlich zu entlasten, müssen schnellstmöglich alle ausgebildeten Lehrkräfte auf Wartelisten an die Schulen gebracht werden. Individuelle Förderung und ‚Aufholprogramme‘ können nur mit gut ausgestatteten Schulen und ausreichend Personal funktionieren.“


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